Gewerbeimmobilie verkaufen

 

Ne­ben Wohn­im­mo­bi­lien wer­den auf dem Im­mo­bi­li­en­markt auch Ge­wer­be­im­mo­bi­lien an­ge­bo­ten. Dabei han­delt es sich um Im­m­o­bi­lien, die ganz oder teil­wei­se zu ge­werb­li­chen Zweck­en ge­nutzt wer­den. Nicht nur klas­si­sche Ge­wer­be­ein­hei­ten wie Gastro­no­mie oder Ein­zel­han­del zäh­len zu Ge­wer­be­ob­jek­ten, son­dern auch Flä­chen, auf denen Mie­ter eine selb­stän­dige oder frei­be­ruf­liche Tätig­keit aus­üben.

Ver­wal­tungs­ge­bä­ude oder an­de­re Ob­jek­te mit öf­fent­li­cher Nut­zung ge­hö­ren eben­falls zu den Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en. Bei der Be­wert­ung einer Ge­wer­be­im­mo­bi­lie ist die Zu­sam­men­ar­beit mit einem Profi zu emp­feh­len.

Maklers

Was für Gewerbeimmobilien gibt es?

Es gibt viel­fäl­tige Arten von Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en. Zahl­reiche ge­werb­li­che Flä­chen wer­den als

  • Ladenlokale
  • Arztpraxen
  • Büroräume
  • Restaurants und
  • Hotels

genutzt. Im Ge­gen­satz zu einer Wohn­im­mo­bi­lie ist die Nutz­bar­keit einer Ge­wer­be­im­mo­bi­lie in der Re­gel auf ei­nen be­stim­mten Zweck be­schränkt. Da­mit wird der po­ten­ti­elle Mieter­kreis eines Ge­wer­be­ob­jek­tes deut­lich ein­ge­schränkt. Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en wer­den üb­li­cher­wei­se nicht vom Ei­gen­tü­mer selbst ge­nutzt son­dern ver­mie­tet, so dass die mög­liche Ver­wen­dung bei der Ver­mie­tung eine we­sent­li­che Rol­le spielt. Da­rüber hin­aus hat die Lage einen ent­schei­den­den Ein­fluss auf die Ver­miet­bar­keit oder einen Ver­kauf der Im­mo­bi­lie.

Wie wird der Wert einer Gewerbeimmobilie ermittelt?

Der Ver­kaufs­er­folg einer Ge­wer­be­im­mo­bi­lie hängt von der Fest­setz­ung des rich­ti­gen Werts ab. Ist der Kau­fpreis zu ge­ring, er­zi­elen Sie zwar einen schne­llen Ver­kaufs­er­folg, ha­ben aber unter Wert ver­kauft und müs­sen mit fi­nan­ziellen Ein­bußen rech­nen. Ein zu hoher Ver­kaufs­preis schreckt po­ten­ti­elle Käu­fer ab und sorgt dafür, dass das Ob­jekt zu lange auf dem Markt an­ge­bo­ten wird.

Als Laie sol­lten Sie die Be­wer­tung einer Ge­wer­be­im­mo­bi­lie ei­nem kom­pe­ten­ten Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten über­las­sen. Üblicher­wei­se geht es beim Ver­kauf eines ge­werb­lich ge­nutz­ten Ob­jekts um hohe Sum­men, so dass die meis­ten Ver­käu­fer ohne­hin auf die Zu­sam­men­ar­beit mit ei­nem Mak­ler set­zen. Der Fach­mann über­nimmt um­fang­rei­che und zeit­auf­wänd­ige Auf­ga­ben rund um den Ver­kauf der Ge­wer­be­im­mo­bi­lie.

Makler-Lotse.de fin­det ge­prüf­te Mak­ler aus Ihrer Re­gi­on, die zu Ihnen und Ihrer Im­mo­bi­lie pas­sen. Um den besten Fach­mann für Ihr Projekt zu emp­feh­len, durch­leuch­tet Makler-Lotse.de den gesamten Im­mo­bi­li­en­markt.

Gibt es steuerliche Besonderheiten beim Verkauf einer Gewerbeimmobilie?

Im Un­ter­schied zum Ver­kauf ei­nes pri­vat ge­nutz­ten Ob­jek­tes gibt es in steu­er­li­cher Hin­sicht beim Ver­kauf einer Ge­wer­be­im­mo­bi­lie ei­ni­ges zu be­ach­ten: In der Re­gel wer­den bei ei­nem Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en­ge­schäft Ein­kom­men- und Ge­wer­be­steu­er fäl­lig. So­fern der Ei­gen­tü­mer die Im­mo­bi­lie nicht selbst nutzt und in­ner­halb ei­ner Frist von zehn Jahren ab Kauf­da­tum wie­der ver­äu­ßert, be­steht Ein­kom­men­steu­er­pflicht. Han­delt es sich um eine Im­mo­bi­lie, die zum Be­triebs­ver­mögen ge­hört, gilt die Spe­ku­la­ti­ons­frist von zehn Jahren nicht. Das Ge­schäft un­ter­liegt zu jedem Zeit­punkt der Steu­er­pflicht. Ei­nen Ei­gen­tü­mer, der in­ner­halb von fünf Jahren mehr als drei Im­mo­bi­lien ver­äuß­ert, stuft das Finanz­amt als Ge­wer­be­trei­ben­den ein. Hier han­delt es sich bei je­dem Ver­kauf um ei­nen ge­wer­be­steu­er­pflicht­igen Grund­stücks­han­del.